Wir laden Sie ein! Lernen Sie jetzt eine einmalige Geschäftsmöglichkeit 
kennen, die auch Ihnen eine nie da gewesene finanzielle       
Unabhängigkeit bringen kann!
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Kennen Sie solche oder ähnliche Situationen?
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Wir sind Iris & Uwe Kersten und kommen aus dem schönen Land Brandenburg.                             
Warum wir von zu Hause aus arbeiten? Iris kommt aus der Baubranche und wurde 2 x arbeitslos.
Uwe hatte eine Druckerei- und Werbetechnikfirma und musste sich ständig mit der schlechten
Zahlungsmoral seiner Kunden auseinander setzen. Dadurch kam er schließlich selbst in größte
Zahlungsschwierigkeiten. 
Natürlich hatten auch wir den Wunsch eine Familie zu gründen, aber Berufs- und Familien-
leben schienen weder zeitlich noch finanziell in vernünftiger Weise miteinander vereinbar zu
sein! So war unser damaliges Leben - es musste dringend etwas passieren, damit wir nicht
auf das soziale Abstellgleis gerieten! Unsere Situation war alles andere als zufriedenstellend
und uns war klar: Wir müssen uns verändern - wir brauchen dringend ein 2. Standbein!
Schließlich suchten wir solange nach einer Lösung, bis wir sie dann endlich per Zufall und völlig unerwartet fanden!!!
 
Geht es Ihnen ähnlich? Sind Sie mit ihrer jetzigen, persönlichen Situation auch unzufrieden?
Erwarten auch Sie mehr vom Leben, als nur auf die Wochenenden zu warten und jeden Cent umdrehen zu müssen?

Wir möchten Sie auffordern offen für Neues zu sein, sich die Möglichkeiten
einmal genauer anzusehen und Kontakt zu uns aufzunehmen!

Nichts in Ihrem Leben wird sich ändern - es sei denn Sie wagen den ersten Schritt!!

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Die Vorteile unserer Geschäftsidee im Überblick:

Familie plus Beruf - Vorteil   1: - mehr Zeit für die Familie und Kind bzw. Kinder
Familie plus Beruf - Vorteil   2: - jederzeit unsere volle Unterstützung
Familie plus Beruf - Vorteil   3: - erfolgreich arbeiten von Zuhause aus
Familie plus Beruf - Vorteil   4: - freie Zeiteinteilung und Arbeitsplatzgestaltung
Familie plus Beruf - Vorteil   5: - erfolgreich arbeiten als eigener Chef möglich
Familie plus Beruf - Vorteil   6: - erfolgreich arbeiten von Zuhause im Team möglich
Familie plus Beruf - Vorteil   7: - arbeiten mit Top Verdienstmöglichkeiten
Familie plus Beruf - Vorteil   8: - nebenberuflich oder hauptberuflich möglich
Familie plus Beruf - Vorteil   9: - keine spezielle Qualifikation erforderlich
Familie plus Beruf - Vorteil 10: - keine professionelle Büroausstattung nötig
Familie plus Beruf - Vorteil 11: - persönliches Telefontraining
Familie plus Beruf - Vorteil 12: - kostenloses Online-Ausbildungs-System
Familie plus Beruf - Vorteil 13: - internationale Arbeitsmöglichkeit
Familie plus Beruf - Vorteil 14: - komplettes & bewährtes Geschäftskonzept
Familie plus Beruf - Vorteil 15: - arbeiten mit Schulung per Telefonkonferenzen
Familie plus Beruf - Vorteil 16: - keine Arbeitswege mehr
Familie plus Beruf - Vorteil 17: - arbeiten mit wem man möchte möglich
Familie plus Beruf - Vorteil 18: - keine Versicherungen, Bastelarbeiten o.ä.
Familie plus Beruf - Vorteil 19: - eigenen Internetanschluss gewinnbringend einsetzen
Familie plus Beruf - Vorteil 20: - steuerliche Vorteile können genutzt werden

Familie plus Beruf - erfolgreich arbeiten von Zuhause aus!

Iris & Uwe Kersten · Taunusstr. 7 · 15827 Blankenfelde · Germany · Telefon: (03379) 372097 · E-Mail: kersten@Familie-plus-Beruf.de
                                                                     UmsSt-Nr.: DE 138570812 · Copyright 2006
 
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Umfrage zur Telearbeit: „Auf die Frage "Würden Sie gern von zu Hause aus arbeiten?" antworteten 82 Prozent der Teilnehmer mit "Ja". Nur jeder sechste möchte Arbeit und Wohnung strikt trennen.“ Auch Europaweit ist der Wunsch nach Heimarbeit groß. Mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer möchte die Arbeit gerne nach Hause verlagern, wenn es sich anbietet. Ein weiteres Drittel äußerte sogar den Wunsch, sich ein festes Startseite Office einzurichten. Begrenztes Potential an Heimarbeitsplätzen in Deutschland
In Deutschland besteht gerade mal ein geschätztes Potenzial für die sog. Telearbeit von 2,5 Millionen Arbeitsplätzen. Das Interesse an der Arbeit von zu Hause aus ist besonders bei Familien mit jüngeren Kindern oder Schwerbehinderten hoch. Die Vorteile sind klar erkennbar. Doch oft sind für die Telearbeit technisches Verständnis sowie eine hohe Eigenmotivation und viel Organisationstalent Voraussetzung. Die Arbeitsplätze sind häufig mit der zentralen Betriebsstätte durch elektronische Kommunikationsmittel verbunden. Dabei gibt es verschiedene Arten der Telearbeit. Die Möglichkeiten von Telearbeit sind so vielfältig wie die Vor- und Nachteile dieser Arbeitsform. Arbeiten von zu Hause aus bietet eine Menge Vorteile. Die Vorteile für Arbeitnehmer sind vor allem die bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit sowie erhöhte Eigenverantwortung und Selbständigkeit. Es besteht größere Flexibilität bei der Zeiteinteilung und Arbeitsgestaltung. Außerdem fördert das selbstständige Arbeiten Kreativität und ein höheres Leistungspotential durch eine ruhigere Arbeitsatmosphäre. Zudem kommt, dass die lästigen Fahrtzeiten zur Arbeitsstelle entfallen und auch eine eventuelle Kleidervorschrift. Die Telearbeiter sind mit ihrer Arbeit häufig zufriedener als Angestellte die den ganzen Tag im Unternehmen verbringen und abends geschafft von der Arbeit nach Hause kommen. Vielfältige Möglichkeiten der Heimarbeit Die folgenden Tätigkeiten eignen sich ganz besonders für die Arbeit von zu Hause aus.

* Datenerfassung, Texterfassung, Textverarbeitung
* Telefonsupport (Telefonmarketing)
* Erstellung von Statistiken
* Recherche
* Übersetzungstätigkeiten
* Webseitenerstellung und Optimierung
* Network Marketing

Voraussetzungen für die Arbeit von zu Hause aus: Als Telearbeiter müssen Sie über geeignete räumliche Verhältnisse verfügen und die Möglichkeit haben, ungestört arbeiten zu können. Gegebenenfalls müssen Sie die gesamte erforderliche technische Ausstattung nicht nur selbst stellen, sondern damit auch sehr gut umgehen können. Nebenberuflicher Einstieg. Das Beste ist, wenn Sie nebenberuflich in das Startseitebusiness einsteigen. Sammeln Sie erste Erfahrungen und testen Sie, ob die Telearbeit auch etwas für Sie sein könnte. So können Sie das Risiko minimieren Ihren Arbeitsplatz zu verlieren und müssen ihn nicht direkt aufgeben. Viele weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter dem Stichwort „Arbeit von zu Hause“.

Die Wellness Branche ist auf dem Vormarsch:

* Wellness Trainer Ausbildung
* Ausbildung Wellness Trainer

Um vom stressigen Alltag ausspannen zu können, nutzen viele Menschen die vielfältigen Angebote der Wellnessbranche. Oft gefragt ist hier auch ein individueller Berater, der Wellness Trainer. Er informiert seine Kunden über die gesunde Ernährung sowie den passenden Freizeitausgleich. Möchten auch Sie dafür sorgen, dass es anderen Menschen gut geht? Dann sollten Sie sich über diesen Beruf informieren. Was ist ein Wellness Trainer? Wellness-Trainer beraten ihre Kunden im Thema Gesundheit. Dabei greifen Sie auf Computerprogramme zurück mit denen sie umfangreiche Analysen erstellen und darauf Handlungsanleitungen entwickeln. Häufig arbeiten Wellness-Trainer auch mit Medizinern zusammen. Voraussetzungen: Für die Tätigkeit als Wellness-Trainer/in sind spezifische Fachkenntnisse erforderlich. Unter anderem sind ernährungspsychologische, medizinische und sportpädagogische Kenntnisse von Vorteil. Neue Trends im Sport, Lifestyle und Wellness spielen eine große Rolle. Wichtig für diesen Beruf sind Kenntnisse auf den Gebieten Ganzheitlichkeit, Umwelt, Naturkost, Psychologie, Esoterik, alternative Heilmethoden - wie z.B. Naturheilkunde, Ayurveda, Reiki, Chinesische Medizin - Naturkosmetik, Funsport, Cardiofitness und Wellness-Urlaub.Hinzu kommen Soft Skills wie:

* Denkvermögen und Fantasie
* Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein
* Gutes Erscheinungsbild und entsprechende Umgangsformen
* Flexibilität und Kontaktfähigkeit
* Organisationsfähigkeit und selbstständige Arbeitsweise

Wo arbeiten Wellness Trainer? Wellness Trainer arbeiten in Fitnesscentern, Kur- oder Reha-Einrichtungen, Sportparks, in Hotels oder Clubanlagen, Schönheitsfarmen sowie im Bereich Betriebssport bei größeren Unternehmen und organisieren auch z.B. ein Schönheitswochenende. Interessenten sollten eine Ausbildung im Bereich Physiotherapie, Kosmetik, Sport, Psychologie, Medizin, Oecotrophologie, Körpertherapie, asiatische Gesundheitslehre oder Ähnliches absolviert haben. Die Weiterbildung zum Wellness-Trainer findet dann in Kursen statt, die unter Umständen auch vom Arbeitsamt gefördert werden. In dieser Rubrik werfen wir einen Blick hinter die Kulissen. Denn es gibt eine Vielzahl von Nebentätigkeiten bzw. Möglichkeiten, Geld nebenbei zu verdienen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen eine Recherche wert sind. Die einen Jobs sind so innovativ und neu, dass wir uns mit dem Thema beschäftigt haben. Andere Jobs sind bei Jobsuchenden so beliebt, dass wir aus diesem Grund nachgeforscht haben. Sehr häufig werden wir nach typischen Nebenjobs gefragt, die man von zu Hause aus ausüben kann. Von vielen werden wir auch direkt auf den Nebenjob "Adresserfassung am PC" angesprochen. Für die meisten auf den ersten Blick ein Traumjob. Denn seien wir doch einmal ehrlich: Wer möchte denn nicht von zu Hause aus arbeiten, sich seine Arbeitszeit selbst einteilen und dafür am besten noch einen guten Stundenverdienst bekommen? Die Realität sieht leider oftmals etwas anders aus: Dieser vermeintliche Traumjob könnte schnell zum Albtraum werden und der erhoffte gute Stundenlohn entpuppt sich als Hungerlohn. Der Nebenjob Adresserfassung am PC ist wirklich nur für diejenigen rentabel, die mit der Tastatur ausgesprochen gut umgehen können. Denn diese Nebentätigkeit wird nach der Anzahl der erfassten Adressen bezahlt. Die ganz Schnellen können als "Spitzenverdiener" pro Stunde bis zu acht Euro ertippen. Diejenigen, die langsamer sind und tagelang vor Tausenden von Adressen sitzen, müssen sich letztendlich oftmals mit einem Verdienst von zwei bis drei Euro pro Stunde zufrieden geben. Soft Skills stehen bei den Arbeitgebern hoch im Kurs. Aber was ist das eigentlich genau? Fragt man nach, fallen die Antworten sehr unterschiedlich aus. Das ist kein Wunder, denn Soft Skills sind schwer fassbar. Soziale und methodische Kompetenzen gehören dazu, organisatorische und konzeptionelle Fähigkeiten sind gefragt und Motivation ist ohnehin Pflicht. Soft Skills sind keine einzeln abgrenzbaren Eigenschaften: Sie erfordern bestimmte Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die sich überschneiden oder auch gegenseitig ausschließen können. Und sie zeigen sich immer erst in konkreten Situationen. Eine vollständige Liste der wichtigen Soft Skills zu erstellen ist fast unmöglich - aber einige Fähigkeiten werden heute von den meisten Arbeitgebern gefordert: Belastbarkeit: Wer belastbar ist, muss nicht jeden Ärger in sich hineinfressen. Belastbare Personen behalten vielmehr in Stresssituationen einen kühlen Kopf und arbeiten auch unter Zeitdruck qualitativ hochwertig. Sie können auch Niederlagen verkraften und gehen nicht immer den Weg des geringsten Widerstandes. Selbstdisziplin, geistige Konzentration, Stressresistenz und Ausgeglichenheit zeichnen den belastbaren Arbeitnehmer aus. Durchsetzungsvermögen: Sie arbeiten zielgerichtet auf ein bestimmtes Ergebnis hin und erreichen es auch unter widrigen Umständen. Dazu brauchen Sie den Willen, sich gegen Widerstände zu behaupten, Sie müssen Angst und Unsicherheit überwinden und beharrlich sein. Das allein reicht aber nicht aus: Wer sich durchsetzen will, braucht fundierte Kenntnisse über geeignete Instrumente, Abläufe und mögliche Widerstände. Und er muss bereit sein, Konflikte durchzustehen. Einfühlungsvermögen: Brauchen Sie für eigentlich alle sozialen Vorgänge im Job. Gemeint ist die Fähigkeit, auf Gedanken, Gefühle und Ziele anderer einzugehen, ohne Rücksicht auf Ihre eigenen Interessen und ohne Wertung. Hilfreich dazu sind z.B. bestimmte Fragetechniken und Kenntnisse über die Signale der Körpersprache. Flexibilität: Neben der räumlichen Mobilität gehört zur Flexibilität auch die Bereitschaft, sich ungewohnten Situationen auszusetzen und gewohnte Pfade zu verlassen. Flexible Menschen sind offen für Neues, können aber auch ihre Meinung vertreten, wenn eine Veränderung ihnen nicht sinnvoll erscheint. Gewissenhaftigkeit: Dabei geht es nicht nur das gewissenhafte Ausführen von Aufträgen. Es geht auch darum, sich selbst Qualitätsstandards zu setzen, über die direkte Aufgabe hinaus zu denken und Schwachstellen aufzudecken, bevor sie sich am Ergebnis zeigen. Neben dem Aufzeigen von Fehlern sollten aber auch immer konstruktive Lösungen angeboten werden - sonst wirkt gewissenhaftes Arbeiten schnell wie bremsende Erbsenzählerei. Konfliktmanagement: Zum konstruktiven und 
reflektierten Umgang mit Konflikten gehört zunächst die Bereitschaft, überhaupt Konflikte einzugehen und sie offen zu legen, denn nur so sind sie auch lösbar. Ein guter Konfliktmanager sucht nicht nach Schuld, sondern nach einer Lösung. Er vertritt seine Auffassungen deutlich aber nicht rechthaberisch und diskutiert sachlich, statt auf die persönliche Ebene zu gehen. Er kann den Standpunkt der Gegenseite ermitteln und darauf eingehen, kann eigene Fehler eingestehen und hat den grundsätzlichen Willen zur Einigung, ohne seine eigene Position zu verleugnen. Kundenorientierung: Freundlichkeit und Aufmerksamkeit sollten selbstverständlich sein. Am wichtigsten sind aber die Fähigkeit und der Wille, Bedürfnisse und Wünsche des Kunden zu erkennen und soweit wie möglich zu erfüllen. Das bedeutet auch Entgegenkommen über vertraglich vereinbarte Leistungen hinaus und kompetente Beratung statt besserwisserischer Belehrung. Kunden müssen übrigens nicht unbedingt extern sein: Auch Kollegen, denen Sie zuarbeiten, sollten Sie als Kunden betrachten. Präsentationsstärke: Zum einen kommt es darauf an, sich auf die wesentlichen Inhalte zu konzentrieren und die Kernaussagen schlüssig, klar und prägnant darzustellen. Zum anderen muss die Verpackung stimmen: Informationen sollen verständlich und unterhaltsam aufbereitet sein. Die Präsentation sollte eine Dramaturgie haben und durch den sinnvollen Einsatz verschiedener Medien unterstützt werden. Präsentationsstärke ist auch eine Frage der richtigen Vorbereitung: Wer seine Inhalte kennt, braucht nicht nervös zu sein und kann frei sprechen. Teamfähigkeit: Wer teamfähig ist, kann sich in eine Gruppe einordnen, ohne die eigene Individualität aufzugeben. Er nutzt seine Stärken, um die Gruppe voranzubringen, kennt seine Schwächen und akzeptiert die anderen Gruppenmitglieder. Er tauscht sich mit den anderen aus, sieht die Notwendigkeit gemeinsamer und kooperativer Konfliktlösung und ist am Erfolg des Teams interessiert. Überzeugungskraft: Die brauchen Sie, wenn Sie auf andere Einfluss nehmen wollen, ohne Druckmittel einzusetzen. Wer überzeugend ist, kann Menschen mitreißen und seine Argumentation so verständlich und 
einsichtig vorbringen, dass andere ihr gerne folgen und von selbst in der gleichen Richtung weiterdenken. Umsetzungsorientierung: Eine konsequente Umsetzung hängt stark mit Pragmatismus zusammen. Eine umsetzungsorientierte Person arbeitet konzentriert, lösungsbezogen und lässt sich nicht so leicht von ihrem Ziel ablenken. In Projektgruppen wird sie oft als Antreiber angesehen. Verhandlungskompetenz: Wer sie hat, kann bei Verhandlungen die eigene Position optimal vertreten. Dazu brauchen Sie eine überzeugende Rhetorik und sollten unterschiedliche Verhandlungstaktiken kennen. Wer gut vorbereitet in die Verhandlung geht und sich in seinen Verhandlungspartner hineinversetzen kann, kann Gegenargumente kontern - das erfordert Sensibilität. In Verhandlungen ist derjenige besonders überzeugend, der die Interessen aller Parteien berücksichtigt und ein Ergebnis vorschlägt, das für alle gut vertretbar ist. Zeit- und Selbstmanagement: Ein geordnetes Zeitmanagement hilft Ihnen, komplexe Aufgaben zu strukturieren. Ein guter Zeitmanager hat stets den Überblick über Dinge, die bereits erledigt oder noch zu erledigen sind und kann Arbeiten nach ihrer Priorität sortieren. Voraussetzung ist die gute Selbstorganisation: Das Setzen erreichbarer Ziele, die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren und die stetige Kontrolle, wie weit man seine Ziele auch erreicht hat. Oh Gott, werden Sie jetzt vielleicht denken, wie soll ich das nur hinbekommen? Die lange Liste der Soft Skills ist aber kein Grund zur Panik: Nicht jede Fähigkeit ist auch für jeden Job gleich wichtig. Über viele Soft Skills verfügen Sie bereits, und meist richten sich danach auch Ihre beruflichen Vorlieben aus. Ein Programmierer braucht eben weniger Einfühlungsvermögen als ein Service Agent, der im Call Center Kundenanfragen bearbeitet. Und die Einkäuferin eines Unternehmens braucht mehr Verhandlungsgeschick als ein klinischer Psychologe, der in seiner Praxis mit Klienten arbeitet. Bei der Einschätzung Ihrer Stärken und Schwächen sollten Sie ehrlich mit sich umgehen. Nur wenn Sie Ihre Kompetenzen anhand konkreter Beispiele belegen können, haben diese etwas in Ihrer Bewerbung verloren. Und wer seine Schwächen kennt, 
kann sich schon vor dem Vorstellungsgespräch überlegen, wie er sie möglichst positiv verkauft. 1. Richten Sie den Blick zurück: Erinnern Sie sich an problematische und an erfolgreiche Projekte: Was war die konkrete Aufgabe oder das Problem? Wie sah die Lösung aus? Was war Ihr spezifischer Beitrag dazu? Wahrscheinlich fallen Ihnen die Kompetenzen, die Sie zur Lösung des Problems gebraucht haben, sofort ins Auge. Damit haben Sie neben Ihren fachlichen Qualifikationen auch Ihre Soft Skills identifiziert - und später für Ihr Bewerbungsschreiben gleich die passenden Beispiele parat. Und nicht nur berufliche Situationen sind Belege für Soft Skills: Gute Quellen sind auch ehrenamtliche Tätigkeiten oder Beispiele aus Ihrer privaten Praxis. 2. Holen Sie sich Feedback: Bitten Sie Familie, Arbeitskollegen und Freunde um eine ehrliche Rückmeldung zu Ihren Stärken und Schwächen. Oft werden sie an Stellen, an denen Sie selbst besonders kritisch mit sich selbst umgegangen sind, milder sein - das macht Mut. An anderen Stellen dämpft die Fremdeinschätzung vielleicht Ihr etwas zu positives Urteil über die eigenen Fähigkeiten. 3. Anpassung: Nein, Sie sollen nicht Ihre Persönlichkeit an die gewünschte Stelle anpassen, das wirkt unecht. Übertragen Sie vielmehr Ihre eigene Kompetenzeinschätzung auf das Anforderungsprofil der Stellenanzeige, auf die Sie sich bewerben wollen. Auf diese Weise bieten Sie Ihrem Wunscharbeitgeber eine klare Beschreibung Ihrer Kompetenzen an - und können dabei auch gleich überprüfen, wo Ihre Grenzen liegen und ob die angestrebte Position wirklich zu Ihnen passt. Der nächste Schritt auf dem Weg zur neuen Stelle ist Ihre Bewerbungsmappe. Hier haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihre Soft Skills einzubringen. Ihr Anschreiben hält der Recruiter als erstes in der Hand. Hier sollten Sie zumindest auf diejenigen Soft Skills eingehen, die in der Stellenanzeige erwähnt werden - und zwar nicht nur in einer Aufzählung à la " ich bin teamfähig, belastbar und kommunikationsstark". Wollen Sie wirklich von sich überzeugen, müssen Sie mit Belegen in Form von Beispielen aufwarten - mit Hilfe Ihrer bereits erstellten Selbstanalyse ist das ja ohnehin kein Problem. Daneben könnten Sie sich natürlich darauf verlassen, dass ein erfahrener Personaler Ihre weiteren Fähigkeiten schon aus Ihrem Lebenslauf oder Ihren Zeugnissen herauslesen wird. Das ist allerdings riskant, denn zur Durchsicht jeder Mappe bleiben meist nur wenige Minuten - und so kann es passieren, dass Ihre Bewerbung auf dem Stapel mit den Absagen landet, obwohl Sie eigentlich sehr gut für die Stelle geeignet waren.Sie sollten sich deshalb die Gelegenheit nicht entgehen lassen, Ihre Pluspunkte auch im Lebenslauf anzubringen: Wenn Sie Ihre praktische Erfahrung auflisten, sollten Sie zusätzlich zu den Stationen auch Ihre Hauptaufgaben nennen. Dort können Sie dann neben Ihren fachlichen Qualifikationen auch einige Soft Skills einfließen lassen. Möchten Sie ganz sicher gehen, können Sie außerdem statt einer zweiten Seite im Lebenslauf ein Qualifikationsprofil beilegen. Hier können Sie mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn in drei Spalten beschreiben Sie sich umfassend: In der ersten Spalte nennen Sie die Arbeitsstationen, die die notwendigen Kompetenzen für die angestrebte Position am besten belegen. In der zweiten Spalte können Sie die drei wichtigsten fachlichen Qualifikationen aufzählen, die zur Durchführung ihrer Aufgaben notwendig waren. In der dritten Spalte ist Platz für die drei wichtigsten Soft Skills, durch die Sie sich dabei ausgezeichnet haben. Auf diese Weise kann sich die Personalabteilung schnell einen Überblick über Ihre Kompetenzen verschaffen und Ihre Chancen auf 
einen Vorstellungstermin steigen. Haben Sie ein persönliches Gespräch ergattert, sind Sie schon ein gutes Stück weiter, denn Ihr Gegenüber hält Sie zumindest prinzipiell für geeignet. Das gilt allerdings für die anderen Bewerber, die eingeladen wurden, ebenfalls - und deshalb heißt es hier: Bringen Sie Ihre Soft Skills möglichst effektiv ins Gespräch ein. Wieder hilft Ihnen dabei Ihre persönliche Kompetenzanalyse, denn auch im direkten Kontakt beantworten Sie Fragen zu Ihren Erfahrungen idealerweise im Dreischritt: Beschreiben Sie die Aufgabe, benennen Sie die Fähigkeiten, die Sie zur Erledigung eingesetzt haben und belegen Sie sie mit einem konkreten Beispiel. Wird nach Schwächen gefragt, haben Sie ebenfalls unverfängliche Beispiele aus Ihrer Liste zur Hand und können sie in ein positives Licht setzen. Jetzt müssen Sie Ihre Soft Skills nur noch im neuen Job zeigen. Und nicht verzagen, wenn es noch an der einen oder anderen Stelle Verbesserungsmöglichkeiten gibt: Ist die Lücke erst erkannt, lassen sich Soft Skills auch wunderbar on the job oder im Rollenspiel trainieren.Verdienen Sie genug? – Ihr Weg zu mehr Gehalt. Die Gehaltsverhandlung ist eines der kniffligsten Gespräche im Arbeitsleben. Selbst wenn die Zeiten schlecht, die Kassen leer und die Budgets knapp sind – die persönliche Situation kann anders sein und Sie haben mehr verdient. Verschaffen Sie sich also erst mal einen Überblick mit unserem kostenlosen GehaltsCheck. In Gehaltsverhandlungen müssen Mitarbeiter nicht nur die eigenen Leistungen verkaufen, sondern auch Gegenargumente entschärfen und Kompromisse finden. Die Gehaltsverhandlung ist daher längst keine Feilscherei mehr, bei der es darum geht, welche Seite hartnäckiger ist. Ganz im Gegenteil: Eine Gehaltsforderung muss gut begründet sein. Was zählt, sind gute Argumente! So werden neben dem Grundgehalt häufig so genannte Boni oder Benefits gezahlt. Zu den Boni gehören beispielsweise variable, also an bestimmte Zielvereinbarungen geknüpfte Vergütungsbestandteile, aber auch Tantiemen oder Prämien. Zu den so genannten Benefits gehören Zusatzleistungen wie ein Firmenwagen, betriebliche Altersvorsorge oder Versicherungen. Solche Zusatzleistungen müssen bei der Höhe der Gehaltsforderung berücksichtigt werden. Argumente und Tipps für die Ausgestaltung finden Sie in unseren Ratgebern zu  diesem Thema. Wenn Sie im Gehaltsgespräch sicher punkten wollen, sollten Sie zu allererst z.B. mit unserem kostenlosen GehaltsCheck oder unserer günstigen GehaltsAnalyse (einem 12-seitiger individuellen Bericht im pdf-Format) herausfinden, ob und wieviel mehr möglich ist und sich dann mit gezielten Informationen vorbereiten.Stellensuche wird einfacher - Weiterbildung bleibt wichtig. In vielen Branchen sind die Chancen, eine Stelle zu finden, so gut wie lange nicht mehr. Gesucht werden aber in erster Linie qualifizierte Arbeitnehmer. Für Geringqualifizierte seien die Aussichten zwar ebenfalls besser geworden, insgesamt aber immer noch nicht gut, sagte Volker Treier vom Deutschen Industrie- und Handwerkskammertag (DIHK) in Berlin. Deshalb sollten Arbeitnehmer jede Chance auf Weiterbildung nutzen. Die Perspektiven seien umso besser, je qualifizierter die Arbeitnehmer sind. Der DIHK hat die Ergebnisse einer Befragung unter 20 000 Unternehmen vorgestellt, nach der in Deutschland 400 000 Fachkräfte gesucht werden. Das gilt vor allem für Branchen wie den Maschinenbau, die Elektrotechnik oder die Metallerzeugung. Keinen erkennbaren Mangel gebe es dagegen zum Beispiel in der Immobilienwirtschaft, der Verlagsbranche, im Tourismus oder in der Medien- und Filmwirtschaft. Dort sei die Nachfrage sogar spürbar kleiner als die Zahl der Stellensuchenden. Schulabgänger und Berufsanfänger sollten das im Hinterkopf haben. Die Branchen, in denen derzeit Fachkräfte gesucht werden, dürften auch in den kommenden Jahren gute Aussichten bieten, sagte Treier. Es sei nicht mit dem "Schweinezyklus"-Effekt zu rechnen, nach dem eine akute große Nachfrage an Fachkräften später ein entsprechendes Überangebot provoziert. Es sei vielmehr davon auszugehen, dass wegen der demografischen Entwicklung die Nachfrage nach  Fachkräften nicht nachlässt. Den Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern gebe es nicht nur nur bei Hochschulabsolventen, sondern auch im Handwerk oder im produzierenden Gewerbe. Branchenübergreifend sei es wichtig, sich immer wieder weiterzubilden, sagte Treier, der beim DIHK in der Abteilung Berufliche Bildung tätig ist. "Arbeitnehmer sollten diese Chance nutzen", sagte Treier. Es gebe nach wie vor einen Anteil von 25 bis 30 Prozent notorischer Weiterbildungsabstinenzler unter den deutschen Arbeitnehmern. Dabei sei der Zusammenhang zwischen Qualifikation und Berufschancen offensichtlich: Mehr als 40 Prozent der Arbeitslosen seien Geringqualifizierte, sagte Treier. Von den insgesamt besseren Aussichten aufgrund des Mangels an Fachkräften können auch Ältere profitieren: Die Quote der Beschäftigten über 55 Jahren sei bereits deutlich gestiegen, sagte Treier. Und diese Entwicklung habe sich noch einmal beschleunigt. "Ältere werden immer mehr gebraucht." Ihre Chancen, eine Stelle und auch für sie attraktive Arbeitsbedingungen zu finden, haben sich nach Einschätzung des DIHK spürbar verbessert.
Trendwende: Weiterbildung ist wieder mehr gefragt. Weiterbildung gewinnt in Deutschland wieder an Bedeutung. So ist die Beteiligung aller Erwachsenen (19 bis 64 Jahre) an Weiterbildungskursen aller Art von 2003 bis 2006 von 41 auf 43 Prozent gestiegen. Der rückläufige Trend seit 1997 ist damit gestoppt. Das sind die Ergebnisse einer Studie zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland, die in Berlin vorgestellt wurden. Das Ziel sei, bis 2015 auf 50 Prozent zu kommen, sagte Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin, das die Studie in Auftrag gegeben hatte. 1997 hatte die Quote bereits einmal bei 48 Prozent gelegen. Danach ging der Anteil kontinuierlich zurück. Die Beteiligung an der beruflichen Weiterbildung ist allerdings kleiner: Bezogen auf das gesamte Bundesgebiet hat sie sich bei 26 Prozent stabilisiert. In den neuen Bundesländern erhöhte sich der Wert von 26 auf 29 Prozent. Das BMBF lässt alle drei Jahre in einer Repräsentativbefragung die Weiterbildungsbeteiligung der Bevölkerung untersuchen. Die Ergebnisse zum "Berichtssystem Weiterbildung - Adult Education Survey 2007" basieren auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 10 000 Personen im Bundesgebiet zwischen 19 und 64 Jahren.
Bundesregierung will Arbeitnehmer für Weiterbildung belohnen. Die Bundesregierung will Arbeitnehmer für berufliche Weiterbildung belohnen. Geplant sind eine Prämie von bis zu 154 Euro und die Einbeziehung der beruflichen Weiterbildung in das Vermögensbildungsgesetz, wie der Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Andreas Storm (CDU), der "Braunschweiger Zeitung" (Samstagsausgabe) sagte. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll am 9. April vom Kabinett beschlossen werden, Anfang 2009 soll das Gesetz in Kraft treten. Das Konzept richte sich gezielt an Arbeitnehmer mit niedrigen und mittleren Einkommen, die sich bisher vergleichsweise wenig weiterbildeten. Die finanzielle Förderung hat laut Storm mehrere Säulen. Wer mit Hilfe der staatlichen Arbeitnehmersparzulage ein Guthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz anspart, kann daraus künftig ohne Verlust vor Ende der Bindungsfrist Geld für die berufliche Weiterbildung entnehmen. Zusätzlich würden Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen bis zu 35.800 Euro (bei Verheirateten) mit einer Weiterbildungsprämie von bis zu 154 Euro gefördert, wenn sie mindestens die Hälfte einer Maßnahme selbst bezahlen. Zudem soll die staatliche Förderbank KfW ein einkommensunabhängiges Weiterbildungsdarlehen anbieten.
Frauen machen sich später selbstständig als Männer. Wenn Frauen in die Selbstständigkeit starten, sind sie meist älter als männliche Existenzgründer. Rund 27 Prozent der weiblichen Gründer machen sich zwischen dem 45. und 54. Lebensjahr selbstständig, aber nur 17 Prozent der Männer. Darauf weist die "bundesweite Gründerinnenagentur" (bga) in Stuttgart hin. Insgesamt sind zwei Drittel der selbstständigen Frauen im Alter zwischen 35 und 54 Jahren. Wichtige Gründe für die Selbstständigkeit seien der Wunsch, die eigenen Fähigkeiten optimal ein- und Geschäftsideen umzusetzen. Viele Frauen wählten die Selbstständigkeit zudem als Möglichkeit, wieder ins Berufsleben einzusteigen und sich einen den persönlichen Bedürfnissen entsprechenden Arbeitsplatz zu schaffen. Einer Auswertung des Instituts für Mittelstandsforschung in Mannheim zufolge starteten 13 Prozent aller Gründerinnen aus einer Hausfrauentätigkeit in das Unternehmerinnen-Dasein. Doch dabei gebe es auch Risiken, warnt die bga: Starke familiäre Verpflichtungen können die Arbeit erschweren. Früher angeeignetes Wissen ist möglicherweise nicht mehr aktuell, und in einem homogenen Bekanntenkreis ergeben sich weniger berufliche Kontakte. Die "bundesweite Gründerinnenagentur", die unter anderem vom Bundesfamilien- und dem Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird, hat ein Faktenblatt zum Thema "Gründungen von Frauen ab 45 - mit Erfahrung erfolgreich" herausgebracht. Es kann im Internet heruntergeladen werden.
Der Weg in die Freiberuflichkeit will gut überlegt sein. Ganz ohne Chef, nur sich selbst verantwortlich, ob als Rechtsanwalt, Architekt, Texter oder Designer... so stellen sich viele die Vorteile einer freiberuflichen Tätigkeit vor. Doch was sollten Interessierte bedenken, bevor sie sich für eine Freiberuflichkeit entscheiden? Wer ist dafür geeignet und wer nicht? "Freiberuflichkeit ist eine Geisteshaltung. Wer als Selbständiger sein Geld verdienen will, sollte sich darüber klar sein, dass er nun für alles selbst verantwortlich ist", betont Martin Massow, Karriereberater und Buchautor rund um das Thema Freiberuflichkeit. Im Unterschied zu Gewerbetreibenden stellen Freiberufler in der Regel keine Produkte her, sondern sie erbringen geistige Leistungen und Dienstleistungen. Anders als Gewerbetreibende müssen sie keine Gewerbesteuer zahlen und keine reguläre Buchhaltung führen, sondern nur eine Einnahme-Überschuss-Rechnung erstellen. "Ein angehender Freiberufler muss das Risiko kennen, auf das er sich einlässt", erklärt Massow. So hat er kein festes Gehalt. Auch muss er zum Beispiel damit rechnen, seinem Honorar nach Rechnungsstellung "hinterherlaufen" zu müssen. "Die damit verbundenen Existenzängste sollte ein Selbständiger aushalten können." Deshalb empfiehlt Massow, eine eigenes Starke-Schwäche-Profil zu erstellen und sich einige Frage ehrlich zu beantworten: "Sind Sie eher ein depressiver Typ, der nicht so recht in die Gänge kommt? Sprudeln Sie bei der richtigen Thematik vor Kreativität? Sind Sie jemand, der gerne etwas aufschiebt? Haben Sie Spaß, aktiv zu sein? Haben Sie genügend Disziplin, um Routineaufgaben zu erledigen?"Massow betont, dass es eben nicht ausreicht, mit Freude seiner kreativen Arbeit als Freiberufler nachzugehen: "Sie müssen auch Routinearbeiten erledigen, ob es nun um Ihre Buchhaltung, die Sozialversicherung oder andere Büroarbeiten geht." Svenja Hofert, Karrierecoach und Autorin von Karriere-Ratgebern, betont: "Als Freiberufler sollten Sie extrovertiert sein. Sie sollten Freude daran haben, auf Menschen zuzugehen und sich durchsetzen können. Denn schließlich müssen Sie in der Lage sein, Aufträge zu aquirieren." Wer sich nach einer ersten Ablehnung schon entmutigen lasse, sei fehl am Platz. Eine weitere wichtige Eigenschaft sei das Durchhaltevermögen: "Machen Sie sich klar, dass Ihre Gründungsphase länger dauert als die neun oder fünfzehn Monaten, in denen Ihnen zum Beispiel von der Arbeitsagentur ein Gründungszuschuss gezahlt wird." Gerade Freiberufler aus kreativen Berufen wie Designer oder Texter hätten mit der unternehmerischen und kaufmännischen Seite ihres Berufes Probleme. Svenja Hofert: "Viele haben bei Aufnahme ihrer freiberuflichen Tätigkeit nicht im Blick, dass sie nicht nur ihr eigener Werbe- und Marketingchef, sondern auch ihr eigener kaufmännischer Leiter sind. So müssen sie etwa darauf achten, dass es im Sommer Auftragslöcher gibt oder sie für die Steuerzahlung Rücklagen brauchen." Gerade Freiberuflern mit geringen kaufmännischen Kenntnissen rät sie deshalb dringend, sich beraten zu lassen. "Wenn Sie ernsthaft erwägen, sich selbstständig zu machen, sollten Sie auch Ihren Partner und Ihre Familie in diese Gedankengänge einbeziehen. Fragen Sie sich, wie Ihr Partner über diese Frage denkt, ob er hinter einer Selbständigkeit stehen würde oder Sie sogar unterstützen könnte", betont Massow und ergänzt: "Fragen Sie sich auch, ob Sie zum Konsumverzicht bereit sind, wenn Sie weniger verdienen als sie erwartet haben." Um herauszufinden, ob die Freiberuflichkeit wirklich zu einem passt, rät Massow, schon mal nebenberuflich anzufangen. "Vielleicht haben Sie ja schon das Signal bekommen, dass Ihr Betrieb geschlossen wird. Wenn Sie sich danach selbstständig machen wollen, dann sollten Sie bereits als Angestellter erste Schritte dahin unternehmen." Auch das Studium biete sich als Zeitraum an, um erste Erfahrungen in Richtung Freiberuflichkeit zu machen. So können Sie schon frühzeitig erkennen, ob Sie dafür geeignet sind.
Der optimale Start in die Selbstständigkeit. Die Positionierungschancen sind für jeden gleich, doch der Erfolg kommt nur, wenn die Möglichkeiten von Beginn an effizient genutzt werden. Eine gute Positionierung auf dem Markt ist schon fast der Verkauf selbst. Das gilt bei Produkten ebenso wie bei Dienstleistungen. Eine gute Position, da sind sich die Arbeitsmarktexperten einig, das ist die Nische. Eine Nische oder Marktlücke zu füllen, heißt nicht zwangsläufig, einen kleinen Markt zu bedienen der unrentabel wäre. Denn gerade diese Lücken haben noch gute Gewinnchancen. "Besser der erste im Dorf als der zweite in der Stadt," bringt es Marketing-Coach Stefan Mühleisen auf den Punkt. "Denn es lohnt sich viel eher, die Nummer eins in einer Nische zu sein als ein beliebiger Bauchladenbetreiber, der alles und nichts anbietet." Hohe Nischengewinne. Mühleisen empfiehlt Existenzgründern die Nischenstrategie, weil sich namenlose Selbstständige damit schnell und effizient einen Expertenstatus aufbauen können. Die Vorteile liegen hier auf der Hand: Das eigene Fachwissen wird effizient genutzt und erweitert, ein professionelles Image aufgebaut und die Chancen auf eine Weiterempfehlung steigen. Wie bei jeder Strategie geht es auch hierbei nur um die Darstellung. Also um die Schubladen-Zuweisung in den Köpfen der Kunden. Was ein Leistungsanbieter ansonsten nebenher noch alles im Programm hat, steht auf einem anderen Blatt. Wichtig sind ein klares Profil und ein eindeutiges Erscheinungsbild auf dem Markt. Denn nur so werden Unterschiede zu Mitbewerbern sichtbar und nur so wird das Angebot als konkrete Lösung für ein Problem wahrgenommen. "Alle Maßnahmen müssen auf eine klar definierte Kundengruppe hinwirken", meint Peter Sawtschenko vom Institut für Positionierungs- und Marktnischen-Strategien in Roßdorf. Nur so sei es außerdem möglich, sich selbst von Beginn an aktiv zu positionieren und nicht von den Kunden in eine falsche Ecke gesteckt zu werden. Ist man da einmal drin, wird der Weg heraus sehr schwer. Eigenanalyse und Abgrenzung. Die Definition der gewünschten Zielgruppe ist bei der Strategieerstellung also von Anfang an unerlässlich. Außerdem muss das aktuelle Marktumfeld abgeklopft werden, um über "Nachbarleistungen" informiert zu sein. Daraus ergibt sich dann eine Analyse der eigenen Stärken und Schwächen im Vergleich zu anderen Angeboten. Nur im Idealfall kommt der Kunde von selbst. Bis dahin aber muss ihm das Angebot zumindest einmal in den Schoß gefallen sein. Der Erstkontakt zum potentiellen Kunden kann auf vielerlei Ebenen hergestellt werden: Über den eigenen Internetauftritt, die Gelben Seiten, Eintragungen bei Suchmaschinen und Suchdiensten, durch die Verteilung von Imagebroschüren oder den Versand einer Pressemitteilung in eigener Sache. Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Referenten– und Dozententätigkeiten, sowie der eigene Stand auf einer Fachmesse polieren das professionelle Image und verhelfen schnell zu einem hohen Bekanntheitsgrad. Grundsätzlich ist auch ein einheitliches CD unbedingt notwenig – das Corporate Design. Logo, Visitenkarten, Briefpapier, Dresscode, Anrufbeantworter usw.: Dies alles sind wichtige Teile der Selbstdarstellung, die die Wahrnehmung beim Kunden wesentlich beeinflussen. Wer sich mit seinem Angebot ernsthaft auf dem Markt behaupten will, sollte mit dem Tag der Unternehmensgründung ein festes Erscheinungsbild haben. Denn der erste Eindruck zählt, das gilt auch im Geschäftsleben. Und ein guter Eindruck führt zur langfristigen und vor allem positiven Kundenbindung – der Hauptsäule auf dem Weg zum zuverlässigen Ansprechpartner und somit zur festen Marke-Umfrage: Vier von zehn Arbeitnehmern rechnen nicht mit Lohnplus. Trotz der hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften rechnen nur wenige Arbeitnehmer in Deutschland in diesem 
Jahr mit mehr Geld. Rund um das Gehalt: 40 Prozent der Beschäftigten hierzulande glauben nicht, dass sie eine Gehaltserhöhung bekommen, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Stern" hervorgeht. Besonders pessimistisch sind demnach Arbeiter (59 Prozent) und Ostdeutsche (48 Prozent). 37 Prozent der Arbeitnehmer erwarten laut der Umfrage dagegen ein bis drei Prozent mehr Lohn, hier am ehesten die Beamten (67 Prozent). Ein Plus zwischen vier und sechs Prozent erwarten 16 Prozent, zwischen sieben und zehn Prozent mehr Lohn schätzen nur drei Prozent für sich als realistisch ein. Mit einer Gehaltserhöhung von mehr als zehn Prozent rechnen zwei Prozent der Befragten. Zwei weitere Prozent machten keine Angaben. Für die repräsentative Umfrage wurden am 10. und 11. Januar 1000 Bundesbürger befragt.Warum Männer und Frauen nicht das gleiche Gehalt für die gleiche Arbeit bekommen. Gleiches Geld für gleiche Arbeit - dieser Grundsatz wurde bereits vor 50 Jahren mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge rechtlich verankert. Doch wie sieht es heute damit aus? "Immer noch verdienen Frauen überall in Europa deutlich weniger als Männer. Deutschland liegt im europäischen Vergleich sogar auf den hinteren Plätzen: Laut einer im Sommer von der EU vorgestellten Studie verdienen Frauen im Durchschnitt 22 Prozent weniger als Männer", berichtet Ines Grabner-Drews, Referatsleiterin im Bereich Gleichstellungs- und Frauenpolitik des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Dies hat, so Ines Grabner-Drews, verschiedene Gründe: "Frauen ergreifen auch heute noch häufig Berufe, die verhältnismäßig niedrig entlohnt werden". Zudem wirke sich in klassischen Frauenberufen körperlich belastende Arbeit in der Regel weniger auf die Bezahlung aus. Bei typischen Männerberufen sei das anders. Dies beruhe auf mangelnder "geschlechtergerechter Arbeitsbewertung", so Ines Grabner-Drews. Allerdings habe sich die Situation im Vergleich zu den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts deutlich verbessert: "Damals war es üblich, dass Frauen einen Lohn-Abschlag hinnehmen mussten. Das war tariflich festgelegt." Dr. Karin Tondorf, Expertin für Entgelt- und Gleichstellungspolitik, betont: "Heutzutage geht es nicht mehr vorrangig um die Frage, ob Frauen, die die gleiche Arbeit wie Männer 
verrichten, auch gleich bezahlt werden. Das ist inzwischen - zumindest in Tarifverträgen - weitgehend gewährleistet. Eine andere Frage ist, inwieweit der Grundsatz des gleichen Entgelts bei unterschiedlicher, aber gleichwertiger Arbeit eingelöst ist." Die Autorin der vom Bundesfrauenministerium herausgegebenen Broschüre "Fair P(l)ay - Entgeltgleichheit für Frauen und Männer" weiß, dass unterschiedliche Arbeitseinkommen nicht mehr offen mit dem Geschlecht begründet werden. In vielen Berufen liegt das durchschnittliche Bruttomonatseinkommen der Frauen immer noch deutlich unter denen der Männer: „Eine Versicherungskauffrau erhält zum Beispiel nur 68 Prozent des Männerverdienstes, eine Bankkauffrau nur 75 Prozent.“ Mit zunehmenden Alter würden die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern immer größer: „Junge vollbeschäftigte Frauen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren erreichen 90 Prozent des Einkommens der gleichaltrigen Männer. Frauen mit 60 oder mehr Jahren kommen dagegen nur auf 73 Prozent.“ Ines Grabner-Drews kennt noch weitere Gründe, die die unterschiedlichen Einkommen von Frauen und Männer erklären: "Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit. Sie haben deswegen geringe Chancen, Führungspositionen zu übernehmen." Zudem seien Frauen häufiger in kleinen Unternehmen beschäftigt. Diese wiederum würden ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geringer entlohnen als Großkonzerne. "Gerade auf betrieblicher Ebene werden bei der Eingruppierung in Lohn- und Gehaltsgruppen Frauen häufig schlechter eingestuft als Männer", berichtet Ines Grabner-Drews. Das liege unter anderem daran, dass Ausbildungen und Erfahrungen, die eher Frauen mitbringen, weniger angerechnet werden. So gab es Fälle, bei denen Frauen nach der Babypause - als sie von Vollzeit- auf Teilzeitarbeit wechselten - auch noch rückgestuft worden sind. Ein weiteres Problem: "In Gehaltsverhandlungen haben Frauen in der Regel ein anderes Rollenverhalten als Männer. Sie verweisen nicht so sehr auf ihre Erfolge und können deswegen nicht so gut ihre Gehaltsvorstellungen durchsetzen." Und wie können sich Frauen gegen die Ungleichbehandlung wehren? Karin Tondorf rät Frauen, zunächst zu prüfen, ob hier wirklich eine geschlechtsspezifische Diskriminierung vorliegt. Dazu brauchen sie verschiedene aussagekräftige Unterlagen wie die eigene Lohn- oder Gehaltsabrechnung, den Arbeitsvertrag, aber auch den Tarifvertrag, gegebenenfalls die betriebliche Vereinbarung sowie bestimmte betriebliche Daten zur Entlohnung. "Zur Auslegung von betrieblichen Vereinbarungen sowie zur Beschaffung betrieblicher Daten empfiehlt es sich, Betriebs- oder Personalräte hinzuzuziehen", betont Karin Tondorf. "Gegen eine vermutete Diskriminierung beim Entgelt kann auch geklagt werden." Neben dem Betriebsrat können sich Frauen auch an andere Stellen wenden: "Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sieht eine innerbetriebliche Beschwerdestelle vor. Auch an diese können sich Frauen wenden", so Ines Grabner-Drews. Für Gewerkschaftsmitglieder gibt es auch noch die Möglichkeit, sich bei der eigenen Gewerkschaft beraten zu lassen.
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